Funktionelles Training

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Funktionelles Training

… ist zur Zeit ja ganz schwer im Trend – und das zu Recht, zumindest meiner Meinung nach. Funktionelles Training zu definieren, scheint gar nicht so einfach zu sein. Das zeigt schon die Vielzahl an unterschiedlichen Definitionen, die im web zu finden sind. Die folgende Variante gefällt mir am Besten:

Funktionelles Training (FT) beinhaltet Übungen, die unsere Bewegungen im alltäglichen Leben verbessern. FT verbessert die Maximalkraft und den Bewegungsumfang (range of motion), es trainiert das Gleichgewicht, die Koordination und verbessert unsere Schnellkraft. Übungen im FT verlaufen durch mehrere Bewegungsebenen, also z.B.: seitwärts, vorwärts/rückwärts und aufwärts/abwärts (Rotationsbewegungen sind auch cool!).

Mindestens die Hälfte der Übungen in Deinem Training sollten funktionelle Übungen sein. Mit den vier Grundübungen Kreuzheben, Kniebeugen, Schulterdrücken und Klimmzügen trainierst Du bereits alle großen Muskelgruppen in Deinem Körper. Von diesen Übungen gibt es zahlreich Varianten, so dass das Training auch nie langweilig wird – obwohl es im Prinzip nur vier Übungen sind. Es braucht also nicht endlos viele Geräte, instabile Untergründe oder anderes Zubehör, um effektiv zu trainieren. Die Grundübungen kannst natürlich noch durch ein oder zwei zusätzliche Übungen für den Bauch oder die Arme ergänzen. Viel mehr als sechs bis acht Übungen (ca. 60 – 75 Minuten), sollten es aber nicht werden, denn die größten Fortschritte machst Du, wenn Du mit hoher Intensität trainierst und Dir ausreichend Regeneration gönnst (gut Essen und viel Schlafen).